Aus grau wird wow: Glasmosaikkunst von EFG-Schülerhand für gemeinschaftliche Wohlfühlräume
06.02.2026
Wir, die Klassen 10.1 und 10.6, arbeiteten knapp vier Monate lang an den Mosaiken.
Das Projekt wurde gestartet, weil die Toiletten wieder zu einem Wohlfühlort werden sollten – einem Ort, an dem sich alle Schülerinnen und Schüler sicher fühlen können. Einige Kinder hatten zuvor Angst, die Toiletten aufzusuchen, und genau das wollten wir ändern! - Gemeinsam mit der bekannten Ronsdorfer Künstlerin, Ute Halbach entstand die Idee für ein Projekt, die Toiletten mit Mosaiken zu verschönern. Als uns das Projekt vorgestellt wurde, war uns zunächst nicht bewusst, was auf uns zukommt. Doch durch die motivierende und überzeugende Herangehensweise unserer Kunstlehrerin Frau Rolf war unser Interesse schnell geweckt. Deshalb begannen wir schnell und engagiert mit der Arbeit.
Der erste Schritt war die Themenauswahl. Jede Gruppe entschied sich für ein Motiv, das einen Bezug zur Wuppertaler Architektur und Wahrzeichen haben sollten, wie beispielsweise die Schwebebahn und Müngstener Brücke. Die Motive waren zügig gefunden, und wir konnten direkt mit der nächsten Phase beginnen. Anschließend entwarfen wir verschiedene Skizzen unserer Motive in unterschiedlichen Farbvarianten. Nach einer Auswahlphase standen die finalen Entwürfe fest. Diese Skizzen wurden vergrößert auf Papier übertragen. Darauf legten wir eine Folie und anschließend ein Fliesennetz. Nun begann der praktische Teil der Arbeit. Mit Hammer und Zange schnitten wir die Fliesen in passende Formen. Stück für Stück entstanden so die einzelnen Teile, aus denen später das Mosaik zusammengesetzt wurde. Das Finden der exakt passenden Fliesen war nicht immer einfach. Dank der Unterstützung von Frau Rolf und Frau Halbach konnten wir diese Herausforderungen jedoch gut meistern.
Nach mehreren Wochen intensiver Arbeit war das Mosaik schließlich fertig. Zum Schluss schnitten wir noch den Rand sauber ab – damit war der erste große Teil des Projekts abgeschlossen. In der Mini-Projektwoche vor den Halbjahreszeugnissen brachten wir die Mosaike in den Mensatoiletten an. Nach einer ausführlichen Einführung waren wir an der Reihe. Zuerst hielten wir das Mosaik an die Wand und fertigten eine genaue Skizze der Position an. Danach rührten wir selbst den Zement an, trugen ihn mit Spachtel und Zahnspachtel auf und glätteten die Fläche sorgfältig. Gemeinsam mit unseren Mitschülerinnen und Mitschülern setzten wir das Mosaik an die Wand. Jeden einzelnen Stein drückten wir noch einmal fest an und reinigten anschließend die Ränder. Zum Abschluss wurden die Mosaike verfugt.
Trotz des großen Zeitaufwandes hat uns das Projekt nicht nur viel Spaß gemacht, sondern uns auch wertvolle Erfahrungen fürs Leben vermittelt. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Halbach und Frau Rolf – ohne ihre Unterstützung wäre diese bleibende Erinnerung von uns Zehntklässlerinnen und Zehntklässlern nicht möglich gewesen.
Text: Olivia Klask & Mira Scheven und Fotos: Stephanie Rolf