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Hygieneplan der Schule

Hygieneplan der Erich-Fried-Gesamtschule

1. Hygiene in Klassenräumen, Aufenthaltsräumen und Fluren

1.1. Lufthygiene

Nach Möglichkeit soll mindestens ein Fenster – wünschenswert wären mehrere - im Raum durchgängig geöffnet sein, ebenso die Tür. Möglich ist z.B. ein Lüften zu Beginn/Ende einer Unterrichtsstunde unter Anwesenheit des Lehrers. Ein Luftaustausch muss erfolgen. Das Quer-/Stoßlüften muss unter Berücksichtigung möglicher Unfallgefahren erfolgen.

1.2. Garderobe

Die von den Schüler*innen mitgebrachte Garderobe wird grundsätzlich über den eigenen Stuhl gehangen, damit kein Kontakt untereinander besteht.

1.3. Reinigung der Flächen, Gegenstände und Fußböden

Eine Wischreinigung der genutzten Oberflächen am Ende des Unterrichtstages wird durch das Reinigungspersonal des Gebäudemanagements durchgeführt. Besonders wichtig ist eine tägliche Reinigung der Handkontakflächen wie Türklinken, Tische, WC-Anlagen etc.

1.4 Umgang mit Spielzeugen, Lern- und Beschäftigungsmaterialien

Gegenstände, wie Spielzeuge bzw. Lern- und Beschätiigungsmaterialien (auch Tablets) sind regelmäßig zu reinigen.

2. Hygiene im Sanitärbereich

2.1. Ausstattung

In den Sanitärbereichen werden die Oberflächen vom Reinigungspersonal regelmäßig gereinigt. An den Waschplätzen steht Flüssigseife aus Seifenspendern zur Händereinigung und Einmalhandtuchpapier bereit und werden regelmäßig nachgefüllt.

Einmalhandschuhe und Desinfektionsspray sind bei den Hausmeistern, im Sanitätsraum und Sekretariat deponiert.

2.2. Händereinigung

An allen Waschplätzen der Sanitärbereiche und in den Klassenräumen hängen Plakate mit Anleitungen zur Handreinigung aus; Flüssigseife und Einmalpapierhandtücher werden bereitgestellt und werden regelmäßig nachgefüllt.
Händereinigung ist daher durchzuführen:

• nach jedem Toilettengang,
• vor und nach dem Umgang mit Lebensmitteln und vor den Mahlzeiten,
• nach dem Naseputzen,
• nach Tierkontakt,
• bei Bedarf.

Händedesinfektion ist zusätzlich von den Lehrkräften durchzuführen:

  • nach Kontakt mit Stuhl, Urin, Erbrochenem, Blut oder anderen Körperausscheidungen,
  • nach Ablegen von Schutzhandschuhen,
  • nach Verunreinigung mit infektiösem Material,
  • nach dem Kontakt mit erkrankten Schülerinnen und Schülern, erkranktem Personal oder erkrankten anderweitigen Personen.

Durchführung: Eine ausreichende Menge (3-5 ml) des Desinfektionsmittels in die trockenen Hände geben und einreiben. Dabei Handgelenke, Fingerkuppen, Fingerzwischenräume, Daumen und Nagelpfalz berücksichtigen und die vom Hersteller angegebene Einwirkzeit beachten. Während der Einwirkzeit müssen die Hände von der Desinfektionslösung feucht gehalten werden.

Bei vorhersehbarem Kontakt mit Ausscheidungen, Blut oder Ähnlichem sowie infektiösem Material ist das Tragen von Einmalhandschuhen zu empfehlen.

3. Persönliche Hygiene der Kinder und Jugendlichen

Alle Schüler*innen werden durch ihre unterrichtenden Lehrer*innen und Aufsichtspersonen über die notwendigen Hygienemaßnahmen, wie regelmäßige Händereinigung, Abstandsregeln sowie Nies- und Hustenhygiene belehrt bzw. erinnert.

4. Erste Hilfe

4.1 Versorgung von Bagatellwunden

Die Ersthelfer*innen tragen bei der Wundversorgung Einmalhandschuhe sowie Mundschutz und desinfizieren sich vor und nach der Hilfeleistung die Hände.

5. Belehrungs- und Meldepflichten, Tätigkeits- und Aufenthaltsverbote

Nach Abschnitt 6 IfSG (§§ 34-36) bestehen eine Reihe von Tätigkeits- und Aufenthaltsverboten, Verpflichtungen und Meldungsvorschriften für Personal und Schüler*innen sowie deren Sorgeberechtigte, die dem Schutz vor Übertragung infektiöser Erkrankungen dienen. Bei einem Auftreten von Infektionskrankheiten ist das Gesundheitsamt direkt hinzuzuziehen.

5.1 Belehrungen des Aufsichts-, Erziehungs- und Lehrpersonals

  • Lehrpersonen oder andere in der Einrichtung Beschäftigte, die an den in § 34 (1) genannten Erkrankungen erkrankt oder dessen verdächtigt sind sowie zu den in §34 (3) genannten Kontaktpersonen gehören, dürfen ihre Tätigkeit nicht ausüben, bis nach ärztlichem Urteil eine Weiterverbreitung der Erkrankung oder Verlausung nicht mehr zu befürchten ist.
  • Ausscheider von in §34 (2) benannten Erregern dürfen nur nach Zustimmung des Gesundheitsamtes und unter Beachtung von Schutzmaßnahmen die Schule oder Ausbildungseinrichtung betreten.
  • Die Schulleitung wird unverzüglich über das Auftreten dieser Erkrankung informiert.

5.2 Belehrungen der Eltern, Jugendlichen und Schulkinder

  • Schüler*innen, die an den genannten Krankheiten erkrankt, dessen verdächtigt, Ausscheider oder Kontaktpersonen sind, dürfen die Räume der Schule nicht betreten, nicht benutzen und an Veranstaltungen der Einrichtung nicht teilnehmen.
  • Tritt in der Schule oder Ausbildungseinrichtung eine genannte Erkrankung oder ein entsprechender Verdacht auf, so müssen nicht nur die Sorgeberechtigten der betroffenen Person, sondern auch die der anderer Kinder und Jugendlichen darüber anonym informiert werden. Dies kann über Informationsveranstaltungen, persönliche Gespräche, Merkblätter oder Aushänge erfolgen.

5.3. Meldepflicht und Sofortmaßnahmen

  • Die Schulleitung ist gemäß Infektionsschutzgesetz dazu verpflichtet, das Auftreten bzw. den Verdacht der in § 34 Absatz 1-3 genannten Erkrankungen (beim Personal oder bei Schüler*innen) unverzüglich dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden.
  • Inhalte dieser Meldung sind:
    • Angaben zur meldenden Einrichtung (Adresse, Telefonnummer, Fax, Art der Einrichtung),
    • Angaben zur meldenden Person,
    • Angaben zu(r) betroffenen Person(en) (Name, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer, Geschlecht, Funk on: betreute Person oder Mitarbeiter),
    • die Art der Erkrankung bzw. des Verdachtes,
    • Erkrankungsbeginn,
    • Meldedatum an das Gesundheitsamt,
    • Meldedatum des Meldeeingangs in der Einrichtung,
    • Name, Anschri und Telefonnummer des behandelnden Arztes.
  • Wird in der Einrichtung eine der genannten Erkrankung bzw. der Verdacht festgestellt, so werden Sofortmaßnahmen in der Einrichtung eingeleitet. Diese können zum Beispiel folgende sein:
    • Isolierung der erkrankten Kinder und Jugendlichen,
    • Betreuung durch eine zuständige Aufsichtsperson,
    • Verständigung der Erziehungsberechtigten,
    • Sicherstellung möglicher Infektionsquellen,
    • Verstärkung der Händehygiene (Personal, Kinder und Jugendliche).
  • Die getroffenen und geplanten Maßnahmen sind mit dem zuständigen Gesundheitsamt abzustimmen. Beispiele zu speziell festgelegten Hygienemaßnahmen beim Auftreten von übertragbaren Krankheiten sind unter 6. „spezielle Hygienemaßnahmen beim Auftreten übertragbarer Erkrankungen“ aufgeführt.

5.4. Wiederzulassungen in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche

In § 34 des IfSG ist festgelegt, bei welchen Erkrankungen oder Verdachtsfällen ein Besuchsverbot für Lehrpersonal, Schüler*innen sowie andere Mitarbeiter besteht. Eine Wiederzulassung ist erst nach Abklingen der Symptome, ärztlichem Urteil bzw. Zustimmung des Gesundheitsamtes möglich.

6. Spezielle Hygienemaßnahmen beim Auftreten übertragbarer Erkrankungen

Bei einem Verdacht oder Auftreten übertragbarer Krankheiten, sind unter Umständen spezielle und zu den genannten auch ergänzende Hygienemaßnahmen in der Einrichtung erforderlich, die mit dem Gesundheitsamt abgestimmt bzw. von diesem veranlasst werden.

6.1. Durchfallerkrankungen

Bei einem Auftreten von Brech-Durchfallerkrankungen sind unter anderem folgende Maßnahmen zu beachten: Eltern des Kindes informieren. Das betroffene Kind ist bis zur Abholung durch die Eltern von den anderen Kindern getrennt zu betreuen. Bei der pflegerischen Versorgung von erkrankten Kindern sollte das Personal Einmalhandschuhe, Schutzkittel und ggf. einen geeigneten Atemschutz tragen. Nach Beenden der Tätigkeit wird die Schutzkleidung sofort in einem geschlossenen Müllbeutel entsorgt. Nach dem Umgang mit dem erkrankten Kind und nach Ablegen der Einmalhandschuhe ist eine hygienische Händedesinfektion durchzuführen. Auch auf die Händehygiene der Schülerinnen und Schüler (erkrankte und nicht erkrankte Kinder und Jugendliche) sollte intensiv hingewiesen werden. Nach jeder Toilettenbenutzung durch eine Schülerin oder einen Schüler, die/der an Durchfall erkrankt ist, sind Toilettenbecken und WC-Sitz gründlich zu reinigen und zu desinfizieren. Auch weitere Oberflächen, mit denen die Kinder und Jugendlichen intensiven Kontakt hatte sind zu desinfizieren (Viruswirksamkeit des Desinfektionsmittels beachten: zum Beispiel bei Rota- und Norovirus). Die Eltern aller Schülerinnen und Schüler sind über vermehrt aufgetretene Durchfallerkrankungen zu informieren.

6.2.Kopflausbefall

Bei einem Auftreten von Kopflausbefall sind unter anderem folgende Maßnahmen zu beachten: Eltern des betroffenen Kindes informieren. Kind bis zur Abholung durch die Eltern nach Möglichkeit getrennt betreuen. Eltern der anderen Kinder über Kopflausbefall in der Einrichtung informieren und sensibilisieren. Die Schulleitung benachrichtigt das Gesundheitsamt über einen Kopflausbefall namentlich.

7. Maßnahme im Umgang mit der COVID-19-Lage

Bis auf Widerruf gelten die folgenden ergänzenden Regelungen über die, unter den Punkten 1-6, gefassten Maßnahmen hinaus.

7.1 Erweiterung zur persönlichen Hygiene

Alle Personen, die sich auf dem Schulgelände befinden, müssen einen Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern zu anderen Personen einhalten und sind ggf. an die Einhaltung zu erinnern.

Es besteht eine Pflicht zum Tragen von Mund-Nase-Schutzen in allen Bereichen außerhalb der Klassenräume. Außerdem ist das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes auch während des Unterrichts dringend angeraten.

7.2 Im Erkrankungsfall

Erkrankte Schülerinnen und Schüler, insbesondere auch bei leichteren Erkältungskrankheiten ohne Fieber, sollen zu Hause bleiben. Dies gilt nicht für Heuschnupfen oder ähnliche, nicht infektiöse Erkrankungen. Auch Erzieher/Lehrer sollten bei Krankheitssymptomen, vor allem von Erkältungskrankheiten, zu Hause bleiben. Die Krankmeldungen an die Schule erfolgen nach den üblichen Verfahren.